7. Mai 2017

Mein Monatsrückblick, oder: "mein persönlicher Rekordmonat": April


Hallo ihr Lieben :)


Und schon wieder bin ich später dran, als geplant. Der Mai ist schon mehrere Tage alt und nun komme ich endlich zu meinem Monatsrückblick aus dem April. Der April war wirklich toll. Aber nun bin ich wieder in gewohnten Bahnen und das bedeutet vor allem, stressigen Bahnen. Meine Masterarbeit will geschrieben werden, zwei Meisterschaften stehen vor der Tür und die Tennissaison hat auch angefangen. Also kein Wunder, dass ich im Mai noch nicht ein einziges Buch gelesen habe :D Traurig, aber wahr.
Werfen wir also lieber einen Blick zurück in den April. Ich war zwei Drittel des Monats gar nicht zu Hause. Zwei wunderschöne Wochen habe ich in Thailand verbracht. Ich werde noch einen Reisebericht schreiben, denn ich habe so viel erlebt, dass ich davon lieber ausführlich berichten möchte. Ich hatte jedenfalls endlich Zeit zum Entspannen und konnte mich erholen. Der Plan ist also aufgegangen. Leider habe ich den Zeitunterschied von fünf Stunden ein wenig unterschätzt und ich brauchte eine ganze Weile, bis ich wieder im deutschen Zeitrhymtmus war. Tagelang wollte ich gegen halb 5 ins Bett...:D Nachdem ich dann zwei Tage zu Hause war, ging es für drei weitere Tage nach Stuttgart. Ich hatte mir ein Ticket für den Viertelfinaltag des WTA Tennisturniers besorgt, um Angelique Kerber spielen zu sehen. Natürlich hat meine Lieblingsspielerin aber bereits in Runde eins verloren und ich sah sie nicht. Schicksal. War aber nicht so tragisch, immerhin waren auch Halep, Pliskova, Mladenovic und Sharapova da ;) Außerdem bin ich noch zu "Tanz der Vampire" gegangen, was auch wunderschön war! Allerdings sind so drei Tage in einer fremden Stadt ohne Kommunikation schon etwas einsam. Das nächste Mal nehme ich definitiv jemanden mit :) Als ich dann wieder zu Hause war, musste ich mich um Unikram kümmern. Muss ja auch mal fertig werden. Tja und da hänge ich eigentlich immer noch. Daher auch die ernüchternde Tendez im Mai - kein einziges Buch...buh!
Im Urlaub hatte ich allerdings sehr viel Zeit zu lesen und das habe ich auch genutzt. Mein Ziel war zwar höher, aber dafür habe ich nicht ganz dünne Bücher in Thailand und Stuttgart gelesen. Insgesamt bin ich super stolz auf mich, denn so viel habe ich bisher noch nie in einem Monat gelesen (aber auch kein Wunder bei 15 Stunden Flug und folgendem Dauerchillen) :D Aber andere von euch hätten sicher mehr geschafft. Aber kommen wir zu den Fakten.


Insgesamt habe ich 14 Bücher im April gelesen:



Spiegel des Bösen - Björn Springorum (384 Seiten) [Rezension]

Elias & Laia: Die Herrschaft der Masken - Sabaa Tahir (512 Seiten) [Rezension]

Star Wars Episode II: Angriff der Klonkrieger - Robert A. Salvatore (Hörbuch) (352 Seiten/ 10h 46 min.) [Rezension]

Isle of Gods: Die Kinder von Atlantis - Alia Cruz (290 Seiten) [Rezension]

Lieber jetzt als irgendwann - Lauren Graham (432 Seiten) [Rezension]

Hüter der fünf Leben - Nica Stevens (288 Seiten) [Rezension]

Kuss des Tigers - Colleen Houck (544 Seiten) [Rezension]

Dreizehn bei Tisch - Agatha Christie (285 Seiten) [Rezension]

Shatter me - Tahereh Mafi (452 Seiten) [Rezension]

In tödlicher Mission: 007 - Ian Fleming (260 Seiten) [Rezension]

Meeresrauschen - Patricia Schröder (448 Seiten) [Rezension]

Water & Air - Laura Kneidl (480 Seiten) [Rezension]

Paper Prince - Erin Watt (368 Seiten) [Rezension]

Melody of Eden: Blutrache - Sabine Schulter (384 Seiten) [Rezension]


Seiten gesamt: 5479



Mein Freund sagte gerade zu mir: "Oh mann, das ist aber ein neuer Seitenrekord!" Wie Recht er hat! Ich habe fast 2000 Seiten mehr gelesen, als im letzten Monat. Das ist schon echt was. Aber es war auch wirklich ein Ausnahme-Lesemonat. Ich bin froh, wenn ich es im Mai auf 8 Bücher schaffe - und die sind noch in weiter Ferne...
Der Monat war gut, manchmal durchwachsen, aber nie wirklich schlecht. Ich muss es so formulieren, weil es mir nicht besser von der Hand gehen will. Am wenigsten gern habe ich "Meeresrauschen" von Patricia Schröder gelesen. Ich fand den ersten Band schon so schlecht, also ist es kein Wunder, dass auch der zweite Teil mich nicht umhauen konnte. Dennoch ist er besser, als noch der Vorgänger. Ich bin aber definitiv aus dem Alter raus. 
Ganz nett zum Urlaubsstart war "Isle of Gods". Das Buch hat ein schönes Thema und eine wundervolle Kulisse, manchmal war es aber auch ein wenig schwach. Ein kleines bisschen enttäuscht war ich auch von "Hüter der fünf Leben". Klingt jetzt so doof, wenn man das über ein Buch sagt, dem man 4 Sterne gegeben hat. Aber so viele Blogger haben in ihren Rezensionen von dem Buch geschwärmt, dass ich schon fast ein bisschen mehr erwartet hatte. Die Sparte der guten Bücher im April ist wirklich groß. "Star Wars Episode II" habe ich wieder als Hörbuch gehört und Philipp Moog hat mich wieder in seinen Bann gezogen. Allerdings ist auch hier der erste Teil noch ein bisschen besser - und das, obwohl Episode II wirklich mein absoluter Lieblings-Star-Wars-Film ist. Positiv überrascht hat mich das Debüt von Lauren Graham, das ich als wahrer Gilmore Girls Fan natürlich lesen musste. "Lieber jetzt als irgendwann" ist eine zuckersüße Geschichte über das Leben, das auch noch einen tollen Zeitreise-Bonus hat. Ich kann es jedenfalls nur empfehlen. Richtig charmant war auch die Kurzgeschichtensammlung meines geliebten Mr. Bond. Ich muss dringend wieder mehr von 007 lesen. "In tödlicher Mission" war wunderbar entspannend und spannend zugleich. Ebenfalls wirklich gut war "Spiegel des Bösen". Ich treibe mich nicht oft in der Gruselliteratur herum, aber das Buch war schon wirklich spannend und an manchen Stellen musste ich den Mund böse verziehen, weil ich ein bisschen Angst bekam. Sah bestimmt lustig aus, wenn ich im Zug gelesen habe.
Ganz in Ordnung war "Shatter me", mein erstes englisches Buch in diesem Jahr. Es ist ein guter Dystopie-Auftakt, allerdings erwarte ich vom zweiten Teil mehr. Wenn wir schon bei zweiten Teilen sind. "Paper Prince" wurde zum Ende des Monats verschlungen, aber leider war es einen Tick schlechter als sein Vorgänger. Noch immer gut, aber eben auch etwas ruhiger, langatmiger und naja...kritisch muss man ja sowieso bleiben ;)
"Dreizehn bei Tisch" ist der einzige klassische Vertreter im April. Ich finde Agatha Christies Geschichten wirklich immer toll. Dieser Fall von Hercule Poirot ist solide, aber auch ein bisschen stockend zu Beginn. Es gibt definitiv bessere Fälle von ihm, aber gerade das Ende ist überraschend. Stichwort überraschend: "Water & Air" hat mir überraschend gut gefallen. Das Buch ist eine tolle und innovative Umsetzung einer schönen Idee. Man wird wirklich in eine andere Welt entführt, in der ich mich sehr wohl gefühlt habe - abgesehen von den Morden.
Bleiben noch drei Stück, die auch meine Highlights darstellen. Von "Elias & Laia - Die Herrschaft der Masken" hatte ich sehr viel gehört und ich wurde keinesfalls enttäuscht. Es ist eine magische Geschichte, die das gewisse Etwas hat. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den Protagonisten weiter geht und ob sich noch eine richtige Liebesgeschichte entwickeln wird.
Dann kam vor Kurzem das Finale von "Melody of Eden - Blutrache" heraus. Ich habe die Reihe wirklich gern gelesen, da sie innovativ und sehr romantisch ist. Wirklich schade, dass ich diese kleine Vampirfamilie mit diesem Teil verlassen muss...
Und mein absolutes Monatshighlight hat mich selbst verwundert: "Kuss des Tigers" war nicht nur das dickste, sondern auch das beste Buch des Monats. Kelsey und Ren haben mich in ihre Welt voller Magie entführt. Ich wollte nicht mehr aufhören zu lesen und das ist einfach das beste Gefühl, das man beim Lesen haben kann.


So...das waren meine April-Bücher. Schon allein, weil das jetzt so lange gedauert hat, werde ich nie wieder so viel in einem Monat lesen :D 
Ich bin jedenfalls sehr zufrieden mit meiner Urlaubsstatistik und den Büchern, die von meinem kleinen Karli heruntergewandert sind. Ich hoffe, ihr hattet auch einen tollen April!


Was habt ihr im letzten Monat so gelesen? Was war euer Highlight? Lest ihr im Urlaub auch immer viel mehr als zu Hause?


Eure Julia

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